Etwa 1300 Verdachtsfälle zu Fälschungen rund um Impfpässe

Etwa 1300 Verdachtsfälle zu Fälschungen rund um Impfpässe

Impfung

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

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Bei Polizei und Staatsanwaltschaften in Bayern sind inzwischen fast 1300 Fälle (Stand: 24. November, 24.00 Uhr) bekannt, in denen der Verdacht auf Manipulation von Corona-Impfpässen besteht. Die Palette reiche von gefälschten Impfpässen über falsche Stempel und Aufkleber bis hin zu Manipulationen um digitalisierte Impf-Zertifikate, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl entwickele sich «sehr dynamisch».

Bei Polizei und Staatsanwaltschaften in Bayern sind inzwischen fast 1300 Fälle (Stand: 24. November, 24.00 Uhr) bekannt, in denen der Verdacht auf Manipulation von Corona-Impfpässen besteht. Die Palette reiche von gefälschten Impfpässen über falsche Stempel und Aufkleber bis hin zu Manipulationen um digitalisierte Impf-Zertifikate, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl entwickele sich «sehr dynamisch».

Zuletzt waren immer wieder neue Fälle von Kriminalität rund um das Impfen bekanntgeworden. Die «Wirtschaftswoche» berichtete am Freitag, bundesweit lägen 3100 Ermittlungsverfahren vor. Einer der spektakulärsten Fälle spielt im Landkreis Donau-Ries, wo ein Hausarzt beschuldigt wird, Patienten Spritzen ohne Impfstoff gesetzt zu haben und Impfzertifikate ganz ohne Impfung ausgestellt zu haben. Bei einem anderen Fall soll ein Mitarbeiter in einer Münchner Apotheke Impfzertifikate bei der Digitalisierung manipuliert und zu Hunderten im Darknet verkauft haben.

dpa

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