Hamburg gegen vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz

Hamburg gegen vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz


Trotz Höchstständen bei den Corona-Neuinfektionen sieht der rot-grüne Senat in Hamburg keine Notwendigkeit für ein Vorziehen der für den 9. Dezember geplanten Ministerpräsidentenkonferenz. Jetzt sei es Zeit zum Handeln, insbesondere in den Ländern mit sehr hoher Inzidenz, hieß es am Freitag in Senatskreisen. Die notwendigen und erforderlichen Mittel dafür lägen vor.

Trotz Höchstständen bei den Corona-Neuinfektionen sieht der rot-grüne Senat in Hamburg keine Notwendigkeit für ein Vorziehen der für den 9. Dezember geplanten Ministerpräsidentenkonferenz. Jetzt sei es Zeit zum Handeln, insbesondere in den Ländern mit sehr hoher Inzidenz, hieß es am Freitag in Senatskreisen. Die notwendigen und erforderlichen Mittel dafür lägen vor.

Unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine raschere Ministerpräsidentenkonferenz, um mit schärferen Maßnahmen auf die Entwicklung zu reagieren.

Hamburg hatte am Donnerstag mit 237,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche einen neuen Höchststand bei der Sieben-Tage-Inzidenz erreicht, lag damit aber deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Bei der Hospitalisierungsinzidenz verzeichnete die Hansestadt laut Robert Koch-Institut am Freitag mit 2,27 den niedrigsten Wert aller Bundesländer.

dpa

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