NRW-Studierendenwerke fordern mehr Zuschuss vom Land

NRW-Studierendenwerke fordern mehr Zuschuss vom Land


Die Studierendenwerke in Nordrhein-Westfalen fordern mehr Geld vom Land. Der Zuschuss des Landes für 2022 werde nur um 0,75 Prozent erhöht, beklagten die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke und Studentenvertreter am Donnerstag in einem Brief an NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Die Kosten seien aber um ein Vielfaches gestiegen.

Die Studierendenwerke in Nordrhein-Westfalen fordern mehr Geld vom Land. Der Zuschuss des Landes für 2022 werde nur um 0,75 Prozent erhöht, beklagten die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke und Studentenvertreter am Donnerstag in einem Brief an NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Die Kosten seien aber um ein Vielfaches gestiegen.

Die Studierendenwerke bieten zu günstigen Tarifen Dienstleistungen wie Mensen, Wohnheime und Kinderbetreuung für Studenten an. Sie erhalten in diesem Jahr 44,5 Millionen Euro vom Land. Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums wurde der Landeszuschuss in diesem Jahr deutlich um vier Millionen Euro – oder rund zehn Prozent – erhöht. Auch seien aus dem Corona-Rettungsschirm des Landes insgesamt mehr als 21 Millionen Euro zu Verfügung gestellt worden.

Nach Angaben der Werke sank der Anteil des Landeszuschusses an den Einnahmen seit Anfang der 1990er Jahre von 25 auf heute rund 10 Prozent. Die Finanzierungspolitik nötige dazu, den ausgebliebenen Landeszuschuss durch Preiserhöhungen auf die Studierenden abzuwälzen. «Faktisch ist dies ein verdeckter Griff in die Taschen der Studierenden», erklärte Jörg Schmitz für die Studierendenwerke. In NRW gibt es 12 dieser Werke an Universitätstandorten, sie betreuen über 600.000 Studenten.

dpa

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