Sachsens Bäcker bitten um Stollenpfennig für Bedürftige

Sachsens Bäcker bitten um Stollenpfennig für Bedürftige


Mehr als 500 Bäckereien in Sachsen sammeln im Advent erneut Wechselgeld vom Stollenkauf für den guten Zweck. Die Kunden werden bis Weihnachten gebeten, es für Bedürftige in eine von mehr als 1300 auf die Tresen gestellten Spendendosen zu werfen, wie die Diakonie Sachsen in Radebeul am Freitag mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie wird die 1994 erstmals initiierte Stollenpfennig-Aktion nicht offiziell eröffnet – wie schon im Vorjahr. Mit fast 38.120 Euro war 2020 laut Diakonie ein Rekorderlös erzielt worden.

Mehr als 500 Bäckereien in Sachsen sammeln im Advent erneut Wechselgeld vom Stollenkauf für den guten Zweck. Die Kunden werden bis Weihnachten gebeten, es für Bedürftige in eine von mehr als 1300 auf die Tresen gestellten Spendendosen zu werfen, wie die Diakonie Sachsen in Radebeul am Freitag mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie wird die 1994 erstmals initiierte Stollenpfennig-Aktion nicht offiziell eröffnet – wie schon im Vorjahr. Mit fast 38.120 Euro war 2020 laut Diakonie ein Rekorderlös erzielt worden.

Die Spenden fließen jedes Jahr in Projekte der Hilfsaktion «Brot für die Welt» der Evangelischen Kirche. Im Fokus der 63. Ausgabe unter dem Titel «Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft» stehen die Menschen in den Ländern des Globalen Südens, die vom Klimawandel besonders bedroht sind und bereits massiv unter den Folgen wie Überschwemmungen, Unwetter oder Dürren leiden und sich kaum schützen können.

«Brot für die Welt» wurde 1959 gegründet. Das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert aktuell gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1800 Projekte in über 90 Ländern. Traditionell spenden die Kirchgemeinden in den Heiligabend-Gottesdiensten dafür. Da diese coronabedingt vielerorts nicht wie gewohnt gefeiert werden können, kann auch online gespendet werden.

dpa

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