Verfolgung mit Schüssen: Autodiebe wieder auf freiem Fuß

Verfolgung mit Schüssen: Autodiebe wieder auf freiem Fuß

Polizei

Der Schriftzug «Polizei» steht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

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Zwei mutmaßliche Autodiebe aus Hamburg und Schleswig-Holstein, die am Donnerstag nach einer längeren Verfolgungsjagd bei Wismar gefasst worden waren, sind wieder auf freiem Fuß. Selbst Schüsse eines Polizisten auf eines der beiden Autos konnte die Täter zunächst nicht stoppen. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wird zwar geprüft ob die Männer an einem bandenmäßigen Diebstahl beteiligt waren, ein Haftantrag wurde aber nicht gestellt. Die 35 und 37 Jahre alten Männer waren einer Zivilstreife der Polizei aus Schleswig-Holstein am Donnerstagmorgen auf einem A20-Rastplatz bei Schönberg (Nordwestmecklenburg) aufgefallen.

Zwei mutmaßliche Autodiebe aus Hamburg und Schleswig-Holstein, die am Donnerstag nach einer längeren Verfolgungsjagd bei Wismar gefasst worden waren, sind wieder auf freiem Fuß. Selbst Schüsse eines Polizisten auf eines der beiden Autos konnte die Täter zunächst nicht stoppen. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wird zwar geprüft ob die Männer an einem bandenmäßigen Diebstahl beteiligt waren, ein Haftantrag wurde aber nicht gestellt. Die 35 und 37 Jahre alten Männer waren einer Zivilstreife der Polizei aus Schleswig-Holstein am Donnerstagmorgen auf einem A20-Rastplatz bei Schönberg (Nordwestmecklenburg) aufgefallen.

Als die Fahrer kontrolliert werden sollten, fuhren sie mit hoher Geschwindigkeit Richtung Osten davon. Die Polizei stoppte einen Wagen an einer A20-Abfahrt bei Wismar. Dabei sei der andere Mann auf einen Beamten zugefahren, so dass dieser zur Seite springen musste, um nicht überfahren zu werden. Der Beamte habe auf das Auto geschossen, was dadurch beschädigt wurde.

Der Flüchtende fuhr weiter ins wenige Kilometer entfernte Groß Stieten. Dort wurde erst der leere Wagen, dann der ebenfalls aus Polen stammende Fahrer gefasst. Auch ein Hubschrauber und Spürhunde waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Gegen das Duo wird nun auch wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Eigentümer der gestohlenen Autos aus Bad Segeberg und Hamburg hatten die Diebstähle aus der Nacht noch gar nicht bemerkt.

dpa

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