Verkehrsbehinderungen durch Sturm und Glätte: Wenige Unfälle

Verkehrsbehinderungen durch Sturm und Glätte: Wenige Unfälle

Blaulicht

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

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Tief «Daniel» hat im Nordosten für abgebrochene Äste und einen ersten winterlichen Eindruck gesorgt. Autofahrer waren weitgehend aufmerksam – es gab bis zum Morgen nur wenige Behinderungen.

Schnee, Sturm und überfrorene Straßen haben in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstagmorgen für einige Verkehrsbehinderungen gesorgt. Wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg sagten, wurden am Morgen etwa 15 glättebedingte Unfälle registriert. Ernsthaft verletzt wurde bisher niemand, hieß es. Doch die Autobahn 19 Berlin-Rostock musste bei Laage (Landkreis Rostock) am Morgen zeitweise gesperrt werden, ebenso die Straße zwischen Goldberg und Mestlin (Ludwigslust-Parchim). Nördlich von Laage Richtung Rostock war ein Kleintransporter verunglückt und musste geborgen werden, was etwa zwei Stunden dauerte.

Bei Goldberg rutschte ein Sattelschlepper-Lkw in den Straßengraben. Außerdem kam es auf einer Umgehungsstraße bei Laage zu kleineren Unfällen. Im Osten waren vor allem kleinere Landstraßen betroffen. Bei Penkun und Dargelin in Vorpommern rutschten Autos gegen zwei umgeworfene Bäume, wobei es Blechschäden gab.

Ursache für die winterlichen Verhältnisse war Tief «Daniel», das in der Nacht zum Donnerstag den Nordosten mit Sturm und Schnee überquert hatte und für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgte. Feuerwehren mussten im Ganze Land etliche Male ausrücken, um umgebrochene Bäume oder Äste von den Straßen zu räumen.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, sollte der Wind im Tagesverlauf sowohl an der Küste als auch im Inland etwas abnehmen. Aufgrund von Schneefall und Straßenglätte könne es jedoch weiterhin zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen.

dpa

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